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aiutanda unter 15 größten Pflegediensten 2026

aiutanda gehört laut pflegemarkt.com im Jahr 2026 zu den 15 größten Pflegedienstbetreibern Deutschlands. In einem Markt, der von steigenden Anforderungen, Fachkräftemangel und strukturellem Wandel geprägt ist, markiert diese Platzierung einen wichtige Anhaltspunkt: Sie zeigt, wie sich ambulante Pflege professionalisiert, vernetzt und wie zukunftsfähige Entwicklungen aussehen könnten.

Einordnung im Markt der ambulanten Pflege

Die ambulante Pflege befindet sich seit Jahren auf Wachstumskurs, während zeitgleich die Anforderungen an Qualität, Organisation und Wirtschaftlichkeit steigen. Laut pflegemarkt.com belegt aiutanda im Ranking der größten Pflegedienstbetreiber Rang 6 und gehört damit zu den Top 15 der Branche.
Diese Platzierung erfolgt in einem Markt, der sich strukturell weiterentwickelt. Steigende Anforderungen an Organisation, Qualität und Rahmenbedingungen verändern die ambulante Pflege insgesamt. In diesem Umfeld gewinnen kooperative und vernetzte Strukturen an Bedeutung, da sie Ressourcen bündeln, Prozesse unterstützen und Versorgung langfristig absichern können. Gleichzeitig bleibt die Vielfalt der Träger und Anbieter ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Pflegelandschaft. Mit aktuell 46 Pflegediensten und über 5.300 versorgten Patientinnen und Patienten ist aiutanda Teil dieser Entwicklung.

Starke Position in der Tagespflege

Neben der ambulanten Pflege hebt pflegemarkt.com auch einzelne Leistungsbereiche hervor. Besonders erfreulich: aiutanda zählt zu den Top 5 Anbietern im Bereich der Tagespflege. Dieser Bereich gewinnt im Versorgungssystem zunehmend an Bedeutung, da er Pflegebedürftigen Struktur sowie soziale Teilhabe und ihren Angehörigen Entlastung bietet, ohne den Lebensmittelpunkt zu verändern.
Die Tagespflege ist dort verankert, wo Pflegebedürftige leben, und ermöglicht Betreuung, Struktur und soziale Teilhabe, ohne den gewohnten Alltag aufzugeben. Sie wird flexibel eingesetzt – abhängig von persönlichem Unterstützungsbedarf, Lebenssituation und individuellen Ressourcen.

Ziel von aiutanda ist es, Pflege so zu gestalten, dass sie sich am Menschen orientiert und nicht an starren Leistungslogiken. Tagespflege wird dabei gezielt mit anderen ambulanten Angeboten verzahnt und situativ genutzt: mal als fester täglicher Bestandteil, mal gezielt in der Kurzzeitpflege. So entsteht ein Versorgungsansatz, der sich anpasst: an den Alltag, an persönliche Wünsche und an das, was Pflegebedürftige in ihrer jeweiligen Lebensphase wirklich brauchen.

Wachstum mit Verantwortung und Struktur

Die Einordnung unter den Top 15 Pflegedienstbetreibern versteht aiutanda als Ergebnis eines langfristig angelegten Entwicklungswegs. Entscheidend dafür ist nicht Wachstum als Selbstzweck, sondern die bewusste Weiterentwicklung ambulanter Versorgung: durch das Erkennen von Veränderungen im Markt und das Übersetzen dieser Anforderungen in tragfähige Lösungen.
Vor diesem Hintergrund gewinnt die Zusammenarbeit in verlässlichen Partnerkonzepten an Bedeutung. Kooperationen ermöglichen es, Wissen, Ressourcen und Erfahrungen zu bündeln und Versorgungsstrukturen so weiterzuentwickeln, dass sie besser auf unterschiedliche Lebenssituationen reagieren können. Der Fokus liegt dabei weniger auf Größe als auf der Fähigkeit, Angebote flexibel auszurichten und Pflege stärker an den individuellen Bedürfnissen der Menschen zu orientieren.

Einordnung mit Blick nach vorn

Die Platzierung unter den 15 größten Pflegedienstbetreibern und die Positionierung unter den Top 5 der Tagespflege zeigen, wie sich ambulante Pflege strukturell verändert. Für aiutanda ist diese Einordnung Bestätigung und Verpflichtung zugleich: Versorgung zukunftsfähig, professionell und verantwortungsvoll weiterzugestalten – im Sinne der Menschen, die auf sie angewiesen sind.
Mehr über die Hintergründe des Rankings und aktuellen Entwicklungen im Pflegemarkt können Sie im vollständigen Beitrag von pflegemarkt.com erfahren.

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Top 40 unter 40 – Pflege mit Herz und Führung

Carsten Kropp ist Geschäftsführer der aiutanda Westerwald und wurde kürzlich als einer der „Top 40 unter 40“ der Pflegebranche ausgezeichnet. Im Gespräch spricht er über seinen Weg in der Pflege, seine Haltung als Führungskraft – und warum Digitalisierung und Teamstabilität für ihn zwei Seiten derselben Medaille sind.

Herr Kropp, herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung! Wie sind Sie ursprünglich zur Pflege gekommen?

Ehrlich gesagt: durch Zufall. Ich bin ursprünglich Kaufmann, habe aber meine Ausbildung bereits im Krankenhaus gemacht und bin dann in einem ambulanten Pflegedienst gelandet – ohne zu wissen, dass mich dieser Weg langfristig prägen würde. Schon damals habe ich gemerkt, wie sinnstiftend diese Arbeit ist. Auch wenn ich selbst nicht pflegerisch tätig bin, sehe ich mich als Teil eines Systems, das Menschen in herausfordernden Lebenssituationen unterstützt. Dieses Gefühl, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, ist bis heute meine größte Motivation.

Sie führen heute die aiutanda Westerwald – welche Werte leiten Sie dabei?

Ich sehe uns als Gemeinschaft, in der alle gleich wichtig sind – von der Hauswirtschaftskraft bis zur Geschäftsführung, ohne die Hauswirtschaftskraft an ein Ende stellen zu wollen. Jeder trägt auf seine Weise dazu bei, dass unsere Klient:innen bestmöglich versorgt sind. Mir ist es wichtig, dass diese Haltung spürbar wird: Wir arbeiten auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt. Ich möchte, dass sich die Menschen, die bei uns arbeiten, entfalten können – aber auch Verantwortung übernehmen. Führung heißt für mich, Rahmen zu schaffen, in denen andere erfolgreich sein können.

Sie sind als Geschäftsführer in eine schwierige Situation gestartet. Was war Ihre größte Herausforderung?

Als ich bei aiutanda eingestiegen bin, waren zwei Standorte wirtschaftlich und organisatorisch stark angeschlagen. Ich musste also erst einmal Strukturen stabilisieren, Vertrauen aufbauen und Teams zusammenführen. Das geht nur, wenn man präsent ist, zuhört und konsequent bleibt. Für mich gilt: Ich tue, was ich sage – und sage, was ich tue. So entsteht Verbindlichkeit. Gleichzeitig musste ich Entscheidungen treffen, die nicht immer bequem waren, etwa wenn sich jemand nicht mehr mit unserer Haltung identifizieren konnte. Heute haben wir ein stabiles, engagiertes Team – und das ist für mich der größte Erfolg.

Viele Pflegeeinrichtungen kämpfen mit Fachkräftemangel. Wie begegnen Sie dem Thema?

Ich halte nichts davon, jede freie Stelle mit der erstbesten Person zu besetzen. Wir nehmen uns Zeit, um die richtigen Menschen zu finden – Kolleg:innen, die nicht nur fachlich passen, sondern auch menschlich. Unsere Teams wissen das zu schätzen. Sie merken: Qualität entsteht durch Verlässlichkeit, nicht durch Eile. Diese Haltung hat sich bewährt – wir haben kaum Fluktuation, ein starkes Miteinander und eine beeindruckend stabile Einsatzquote. Das zeigt, dass nachhaltige Personalpolitik funktioniert, wenn man sie konsequent lebt.

Welche Entwicklungen in der Pflegebranche verfolgen Sie derzeit besonders aufmerksam?

In den letzten Jahren war der Markt durch Insolvenzen und Zurückhaltung geprägt – vor allem durch steigende Kosten und gesetzliche Vorgaben. Inzwischen sehe ich wieder mehr Investitionen und Vertrauen in die Branche. Gleichzeitig gibt es strukturelle Herausforderungen, etwa durch unseren Föderalismus: Jedes Bundesland hat eigene Regelungen, Qualifikationsanforderungen und Behördenstrukturen. Das erschwert vieles – besonders, wenn man überregional arbeitet. Ich wünsche mir hier mehr Einheitlichkeit und weniger Bürokratie, damit wir uns auf das konzentrieren können, was zählt: gute Pflege.

Digitalisierung ist eines Ihrer Herzensthemen – warum?

Weil sie uns Freiräume schafft. Wir arbeiten komplett digital, vom Aufnahmeprozess bis zur Pflegedokumentation. Das entlastet die Mitarbeitenden enorm. Ich bin überzeugt, dass KI künftig viele Routineaufgaben übernehmen wird – etwa in der Dokumentation, in der Dienstplanung oder bei Besprechungen, wo automatisch Protokolle erstellt werden. Wichtig ist aber, dass solche Tools wirklich in die Struktur passen. Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein, sondern muss den Alltag erleichtern. Und: Der Antrieb dazu muss aus der Führung kommen – wenn ich Veränderung will, muss ich sie vorleben.

Was motiviert Sie persönlich am meisten in Ihrer Arbeit?

Dass ich gestalten kann. Ich mag die Vorstellung, dass Führung nicht Kontrolle, sondern Verantwortung bedeutet – für Menschen, Prozesse und Kultur. Wenn ich sehe, dass Teams wachsen, dass Pflegekräfte wieder Freude an ihrer Arbeit haben und unsere Klient:innen gut versorgt sind, dann ist das der beste Beweis, dass sich Einsatz lohnt.

Was möchten Sie in den kommenden Jahren bewegen?

Ich möchte dazu beitragen, dass Pflege moderner, digitaler und menschlicher wird – gleichzeitig. Wir brauchen Mut, Neues zu denken, und die Bereitschaft, voneinander zu lernen. Pflege ist kein statisches System, sondern ein lebendiger Teil unserer Gesellschaft. Und sie verdient die gleiche Innovationskraft wie jede andere Branche.

Zum Schluss: Was bedeutet die Auszeichnung „Top 40 unter 40“ für Sie?

Ich möchte dazu beitragen, dass Pflege moderner, digitaler und menschlicher wird – gleichzeitig. Wir brauchen Mut, Neues zu denken, und die Bereitschaft, voneinander zu lernen. Pflege ist kein statisches System, sondern ein lebendiger Teil unserer Gesellschaft. Und sie verdient die gleiche Innovationskraft wie jede andere Branche.

Sie ist eine schöne Bestätigung und Wertschätzung– nicht nur für mich, sondern für mein ganzes Team. Ohne sie wäre das alles gar nicht möglich. Ich sehe die Auszeichnung als Ansporn, weiter mutig zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und die Pflege mitzugestalten.
Hier geht es zum Fachartikel von pflegemarkt.com.

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"Platz 4 unter den größten Sanitätshäusern 2025" - Ranking pflegemarkt.com

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aiutanda auf Platz 4 der größten Sanitätshäuser

Die Gesundheitsbranche verändert sich stetig – und mit ihr die Anforderungen an Hilfsmittelversorgung und Pflege. Die aiutanda GmbH zeigt, wie modernes Sanitätshaus und professionelle Pflege erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Die aiutanda GmbH setzt ihren Wachstumskurs fort: Im aktuellen Ranking der größten Sanitätshäuser Deutschlands, erstellt von pflegemarkt.com, erreicht aiutanda Platz 4. Mit einem PM-Index von 404,2 gehört die Gruppe zu den führenden Anbietern – ein klares Zeichen dafür, wie sich engagierte Teams, modernes Hilfs- und Therapiemanagement und ganzheitliche Versorgung erfolgreich verbinden lassen.

Anders als klassische Sanitätshäuser ist aiutanda nicht nur auf Hilfsmittel, Reha- und Orthopädietechnik spezialisiert, sondern vereint zusätzlich Therapie- und Versorgungsangebote unter einem Dach. Mit deutschlandweit über 3.200 Mitarbeitenden arbeitet aiutanda daran, Menschen in verschiedenen Lebenssituationen individuell zu unterstützen – sei es durch Mobilitätshilfen, Reha-Technik oder persönliche Beratung.

Der PM-Index berücksichtigt Faktoren wie die Anzahl der Standorte, die Mitarbeiterzahl, die Reichweite in sozialen Netzwerken und die Sichtbarkeit im Internet. Für aiutanda spiegelt Platz 4 sowohl die Größe als auch die nachhaltige Entwicklung wider. „Diese Platzierung zeigt, dass wir mit unserem integrativen Ansatz – Sanitätshaus und Pflege aus einer Hand – auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Christoph Schubert, Geschäftsführer der aiutanda GmbH. „Sie bestätigt die starke Leistung unserer Teams und motiviert uns, weiterhin innovative und individuelle Lösungen für unsere Klient:innen zu entwickeln.“

Auch der HTM-Bereich der aiutanda GmbH profitiert von dieser Entwicklung. Ben Bake, Geschäftsführer HTM, betont: „Für unseren Bereich bedeutet Platz 4 vor allem, dass unsere Arbeit für die Versorgung unserer Klient:innen in Deutschland wahrgenommen wird. Wir werden weiterhin daran arbeiten, die Kombination aus Hilfsmitteln, Therapie und Pflege nahtlos und qualitativ hochwertig zu gestalten.“

Gemeinsam mit den engagierten Teams und Partnern möchte aiutanda auch in Zukunft Klient:innen bestmöglich unterstützen und die Versorgung in Deutschland weiter verbessern – mit Herz, Kompetenz und Zuverlässigkei, denn wir sind die Hilfe mit a.

Zum Originalartikel auf pflegemarkt.com.

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"Wir setzen auf Alles-aus-einer-Hand" - Ben Bake im MTD Medizinischer Dialog 02/25

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Interview mit Ben Bake über die HTM-Strategie

Die aiutanda-Gruppe setzt mit ihrem Geschäftsbereich Hilfsmittel und Therapiemanagement (HTM) neue Maßstäbe in der Gesundheitsversorgung. In einem exklusiven Interview mit der MTD-Redaktion spricht Ben Bake, Geschäftsführer im Bereich HTM, über den besonderen Ansatz von aiutanda, die aktuellen Herausforderungen im Markt und die strategischen Ziele des Unternehmens.

Innovation trifft auf Menschlichkeit

Obwohl aiutanda als Unternehmen bereits eine erfolgreiche siebenjährige Geschichte und einen Umsatz von über 200 Millionen Euro vorweisen kann, agiert es in vielen Bereichen noch wie ein agiles Start-up. Gerade diese Dynamik ermöglicht es, innovative Lösungen schnell umzusetzen. Für Ben Bake war der Wechsel in die Geschäftsführung von HTM im Juli 2024 eine spannende Herausforderung: „Mein Start bei aiutanda war intensiv, aber das Team hat mir den Einstieg enorm erleichtert. Hier wird eine klare Vision verfolgt, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.“

Ein ganzheitlicher 360-Grad-Ansatz

Die HTM-Sparte umfasst 11 spezialisierte Betriebe mit rund 700 Mitarbeitenden und erwirtschaftet 90 Millionen Euro Umsatz. Hier setzt aiutanda konsequent auf eine bundesweite Standortstrategie, um Patient:innen eine nahtlose Versorgung zu bieten. Das Ziel: Alle Leistungen rund um Hilfsmittel, Orthopädietechnik, Reha-Technik und Homecare aus einer Hand anzubieten.

Diese Strategie zahlt sich aus, denn sie sorgt nicht nur für Effizienz in der Versorgung, sondern schafft auch eine enge Verzahnung mit dem zweiten Geschäftsbereich von aiutanda: der Gesundheits- und Lebenshilfe (GLH). So werden Pflegeleistungen und Hilfsmittelversorgung optimal kombiniert, um Patient:innen und Angehörigen eine umfassende Betreuung zu ermöglichen.

Markenstrategie mit Fingerspitzengefühl

Ein weiteres Kernthema des Interviews ist die Markenentwicklung im HTM-Bereich. Ben Bake betont, dass jeder Betrieb innerhalb von HTM eine eigene gewachsene Identität hat, die erhalten bleiben soll. Gleichzeitig wird ein behutsamer Markenintegrationsprozess verfolgt, bei dem der Name aiutanda schrittweise mit der bestehenden Markenwelt der einzelnen Betriebe verbunden wird.

Zukunftsperspektiven und Wachstumsstrategie

Die Herausforderungen im Gesundheitsmarkt sind groß – von der fortschreitenden Digitalisierung bis hin zur Konsolidierung des Hilfsmittelsektors. aiutanda setzt daher auf ein starkes Netzwerk und einen kontinuierlichen Austausch innerhalb der Gruppe. Gezielte Zukäufe von spezialisierten Betrieben sollen das Portfolio weiter stärken. Dabei ist für Ben Bake klar: Wachstum muss nachhaltig sein und darf nie auf Kosten der Menschlichkeit gehen.

Hier geht es zum vollständigen Interview mit Ben Bake

Finden Sie hier auch den Beitrag auf mtd.de.

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Christoph Schubert Neue Wege bei Hilfsbedürftigkeit Altenpflegemesse 2023

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aiutanda-Vortrag auf der Altenpflegemesse 2023

Auf der diesjährigen Leitmesse ALTENPFLEGE in Nürnberg war aiutanda nicht nur mit einem eigenen Stand vertreten – unser Gründer und Geschäftsführer, Christoph Schubert, war auch eingeladen, einen Vortrag zu halten. Das Transkript des Vortrages sowie die zugehörige Prästentation haben wir im Folgenden für Sie aufbereitet:

 

Neue Wege bei Hilfsbedürftigkeit

Bei aiutanda hatten wir vor fünf Jahren die Gelegenheit, ganz neu zu denken, wie wir Hilfsbedürftigkeit bedienen wollen – als würden wir die Lösung auf einem weißen Blatt Papier entwerfen. Aus diesem Ansatz ist die aiutanda entstanden. Denn wir möchten Problemlöser bei und für Hilfsbedürftigkeit sein. Wir sehen, dass es in so vielen Lebensbereichen Innovationen gibt – doch ist das bei uns in der Gesundheitsversorgung auch der Fall?

  • Die Deutsche Bahn arbeitet mit digitalen Zugtickets – wir mit Papierrezepten.
  • Meine 84-jährige Mutter benutzt Online-Banking – wir schreiben händische Stundenzettel.
  • Geschäfte werden wie selbstverständlich mit digitalen Signaturen abgewickelt – wir machen Anträge auf Papier.
  • Wir benutzen für fast alles Smartphones – im Gesundheitswesen arbeiten wir mit Faxgeräten.

 

Wir sehen fünf große Gesellschaftstrends, die enorme Bedeutung für das Gesundheitswesen haben:

1. Individualisierung
Früher im Internat hatte man 30-Mann-Schlafsäle und im Skiurlaub nur eine Dusche auf dem Gang. Das ist heute nicht mehr vorstellbar, aber in der Versorgung von alten Menschen oft noch die heutige Realität. Und wenn eine Betreuung zu Hause stattfindet, ist sie selten an den einzelnen Menschen angepasst. Hier sehen wir einen großen Bedarf an individuellen Lösungen für jeden einzelnen Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf.

2. Verambulantisierung
Immer mehr Lösungen, die früher ausschließlich stationär möglich waren, können inzwischen ambulant angeboten werden.

3. Komplexere Hilfsbedürftigkeit
Die Herausforderungen, die Hilfsbedürftigkeit mit sich bringt, wird vielschichtiger. Ein Beatmungspatient beispielsweise braucht vielleicht nicht nur die Beatmung an sich, sondern auch ein spezielles Bett, vielleicht einen Rollstuhl, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie – und die Familie evenutell psychosoziale Familienhilfe, um mit der herausfordernden Situation klarzukommen.

4. Hilfsbedürftigkeit wird gesellschaftsfähiger
Meine Frau und ich haben zum Beispiel gerade eine Wohnung verkauft. Die Frau des Käufer-Ehepaars sagte uns ganz klar: „Der Teppich muss raus, denn mein Mann ist inkontinent!“ So etwas hätte man vor zehn Jahren nicht laut sagen können, und es ist schön zu sehen, dass Hilfsbedürftigkeit allmählich in der Mitte der Gesellschaft ankommt.

5. Das Gesundheitsdelta in Partnerschaften nimmt zu
Es gibt viele Partnerschaften, in denen ein Partner noch bei guter Gesundheit ist, der andere aber bereits stark hilfsbedürftig.

 

Diese Trends zu bedienen haben wir uns bei aiutanda auf die Fahnen geschrieben. Hier wollen wir die passenden Lösungen bieten. Und diese Lösungen sind sehr vielfältig.

Ein einfaches Beispiel für Hilfsbedürftigkeit ist, dass man etwa nicht mehr alleine einkaufen gehen kann. Die erste Lösung kann sein, der Person einen Rollator oder eine andere Mobilitätshilfe zukommen zu lassen, damit sie wieder ihren Umkreis erweitern kann. Eine zweite Lösung kann sein, dass ein anderer Mensch mit der Person zusammen einkaufen geht. Oder wir bringen Essen auf Rädern vorbei. Oder die Person wird abgeholt und in die TagesPflege gebracht, wo sie versorgt wird. In schwierigen Fällen kann die Lösung auch eine enterale Ernährung sein. Idealerweise können diese Lösungen, soweit möglich und sinnvoll, jeden Tag anders ausfallen – eben je nach dem jeweiligen Bedarf der Person.

Bei aiutanda haben wir für dieses vielfältige Angebot an Lösungen mittlerweile jede dafür nötige Kompetenz: Das umfasst Produkte wie Medizin-, Reha-, Orthopädie- und Sanitätshausprodukte. Und Dienstleistungen vom Einkaufengehen bis zur spezialisierten medizinische BehandlungsPflege wie enterale oder parenterale Ernährung.

Das Wichtigste ist uns, dass wir all dies zu Hause machen. Sollte das angestammte Zuhause nicht mehr das richtige sein für die spezielle Hilfsbedürftigkeit, bieten wir temporäre Angebote wie TagesPflege, Verhinderungspflege oder Kurzzeitpflege. Das zielt auch auf das Gesundheitsdelta in Partnerschaften ab. Wenn man etwa in den Urlaub fahren möchte, kann man seinem Partner für drei Wochen eine qualitativ hochwertige Versorgung bieten. Oder auch darauf, dass Versorgung nur für eine kurze Zeit, beispielsweise wegen einer Verletzung, notwendig sein kann.

Darüber hinaus bieten wir ServiceWohnen, umfassend betreutes Wohnen, spezialisierte Wohngruppen wie etwa DemenzWohngruppen, sowie auch stationäre Wohnkonzepte, wenn die Hilfsbedürftigkeit dies erfordert. Das heißt: Wir bieten egal WAS, egal WANN, egal WO.

Um eine solche Vision umzusetzen, ist ein Faktor ganz bedeutend: visionäre Menschen mit Leidenschaft, die sich einbringen wollen, um die ambulante Gesundheitsversorgung zu prägen und zu gestalten. Von solchen Menschen konnten wir in den letzten fünf Jahren glücklicherweise viele begeistern, seien es Mitarbeitende, Klienten oder Partnerunternehmen. So versorgen wir derzeit rund 6.000 hilfsbedürftige Menschen mit rund 3.000 leidenschaftlichen Mitarbeitenden. Diesen Weg wollen wir weiter gehen – ganz im Sinne unseres Leitspruchs „Wir helfen Leben leben“.

Finden Sie hier die Präsentation zum Vortrag als Download!

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Christoph Schubert zu Gast bei Klassik Radio

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Christoph Schubert zu hören auf Klassik Radio

In der Zeit vom 24. bis zum 29. April 2023 war unser Gründer und Geschäftsführer Christoph Schubert auf Klassik Radio zu hören. In drei kurzen Beiträgen geht er darauf ein, welche Lösungen aiutanda für Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf bietet, welche gesellschaftlichen Trends mit Blick auf die Gesundheitsversorgung eine Rolle spielen und wie aiutanda dazu beiträgt, dass jeder Ort zum Zuhause wird.

Wer die Beiträge im Radio verpasst hat, hat hier die Chance, sie nachzuhören – viel Spaß!

 

 

 

 

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Top 40 unter 40

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aiutanda Regionalleiter Nord unter den „Top 40 unter 40“!

Jedes Jahr wählt das Branchen-Magazin „Pflegemarkt.com“ 40 Persönlichkeiten im Management der Pflege, die trotz ihres jungen Alters bereits auf große Verdienste zurückblicken können. Wir freuen uns, dass Hannes Kaiser, unser aiutanda Regionalleiter Nord, im Jahr 2022 eine dieser Persönlichkeiten ist!

Der ausgebildete Kaufmann im Gesundheitswesen sowie Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen zeigte bei aiutanda schon früh Verantwortung, als er nach der Geschäftsführung der aiutanda PflegeAnker Hamburg zunehmend weitere Aufgaben in leitenden Positionen übernahm, bis hin zur Verantwortung für die Region Nord als geschäftsführender Gesellschafter der aiutanda Nord. In dieser Funktion begeistert er interessierte Unternehmen aus dem Gesundheitswesen für die aiutanda Idee, gliedert geeignete Partner in die aiutanda Familie ein und trägt somit wesentlich zur Verwirklichung der Vision einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung bei.

Hannes Kaiser über seine Auszeichnung: “Ich fühle mich geehrt – gleichzeitig nehme ich diese Auszeichnung stellvertretend für mein ganzes Team entgegen. Ohne meine Kolleginnen und Kollegen, die tagtäglich einen großartigen Job machen, wären meine Erfolge und die der ganzen aiutanda Familie nicht möglich. Es gibt bei uns viele exzellente und motivierte Talente, die den Preis ebenso verdient hätten.”

Wir gratulieren Herrn Kaiser und seinem Team für die wohlverdiente Auszeichnung!

 

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