Christoph Schubert im Podcast Pflegepapst
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Christoph Schubert im Podcast Pflegepapst

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Christoph Schubert über zeitgemäße Versorgung und moderne Führung

Pflege verändert sich. Gleichzeitig orientieren sich viele Versorgungsstrukturen noch an Konzepten, die vor Jahrzehnten entstanden sind. Für Christoph Schubert, Gründer und Geschäftsführer von aiutanda, liegt genau darin eine der größten Herausforderungen des Pflegemarktes. 

Im Podcast Pflegepapst spricht er darüber, warum moderne Pflege individueller gedacht werden muss, welche Rolle Führung dabei spielt und weshalb gute Versorgung vor allem eines leisten sollte: Probleme lösen. 

Versorgung muss sich am Menschen orientieren 

Für Christoph Schubert beginnt Pflege nicht mit dem Erbringen einer bestimmten Leistung, sondern mit einer vorgelagerten Fragestellung: Welche Unterstützung benötigt ein Mensch, um seinen Alltag weiterhin möglichst selbstbestimmt gestalten zu können? 

Die Antwort darauf kann sehr unterschiedlich ausfallen. Während eine Person lediglich Hilfe bei alltäglichen Dingen wie dem Einkaufen benötigt, braucht eine Andere unterstützende Hilfsmittel mit therapeutischer Begleitung. Erst wenn einzelne Hilfsangebote sinnvoll miteinander kombiniert werden, entsteht eine Versorgung, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. 

Dieses Verständnis prägt auch den Ansatz von aiutanda: Statt einzelne Leistungen isoliert zu betrachten, stehen individuelle Hilfelösungen im Mittelpunkt. 

Zeitgemäße Pflege statt veralteter Strukturen 

Im Gespräch zieht Schubert einen Vergleich zwischen der Entwicklung anderer Lebensbereiche und der Pflege. Während sich Wohnen, Reisen oder Arbeiten in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert haben, seien viele Versorgungsstrukturen nahezu unverändert geblieben. 

Deshalb bedeutet für Schubert moderne Pflege, Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen. Erst wenn sich der Unterstützungsbedarf verändert, kommen alternative Wohn- und Versorgungskonzepte infrage. 

Dabei geht es nicht darum, bestehende Angebote grundsätzlich zu ersetzen und das Rad dadurch neu zu erfinden, sondern sie zeitgemäß weiterzuentwickeln und stärker an den individuellen Lebensrealitäten auszurichten. 

Führung schafft die Grundlage für gute Pflege 

Neben der Versorgung steht auch die Frage im Mittelpunkt, wie die Führung von Pflegeunternehmen heute aussehen sollte. 

Schubert ist überzeugt, dass gute Entscheidungen auf Transparenz, Vertrauen und einer gemeinsamen Informationsbasis beruhen, statt auf starren Hierarchien. Digitalisierung versteht er dabei als Werkzeug, das Zusammenarbeit erleichtert und Freiräume schafft. Wenn administrative Aufgaben reduziert und Informationen zentral verfügbar sind, bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: die Betreuung der Menschen. 

Mut zur Veränderung 

Für Schubert beginnt Veränderung zuerst mit der Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Entscheidungen sollten nicht ausschließlich auf Routinen und dem Status Quo beruhen, sondern auch Raum für Intuition, Erfahrung und persönliche Überzeugung lassen. Daher  seien Offenheit, Neugier und der Wille, Bestehendes weiterzuentwickeln, wichtige Voraussetzungen für die Zukunft der Pflege. 

Pflege wieder positiv erzählen 

Neben den strukturellen Veränderungen spricht Christoph Schubert auch über das Bild der Pflege. In der öffentlichen Wahrnehmung dominieren häufig Themen wie Personalmangel oder Arbeitsbelastung. Für Schubert greift dieses Bild jedoch zu kurz. Pflegekräfte unterstützen Menschen jeden Tag, bauen persönliche Beziehungen auf und helfen dabei, Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Genau dieser Teil des Berufs ist seiner Meinung nach zu selten Teil des Diskurses. 

Pflege gemeinsam weiterentwickeln 

Im Gespräch wird deutlich, dass gute Pflege weit über die einzelnen Leistungen hinausgeht. Sie lebt von gut abgestimmten Abläufen, Zusammenarbeit und einer Führung, die Orientierung gibt. Im Podcast gibt Schubert tiefere Einblicke in seine Sicht auf zeitgemäße Versorgung. Er spricht darüber, warum Veränderungen nicht allein durch neue Strukturen oder Prozesse gelingen, sondern vor allem durch die Menschen, die sie mittragen. 

Hören Sie hier die komplette Folge mit weiteren Einblicken in moderne Versorgung, Führung und die Zukunft der Pflege: https://pflegepapst.letscast.fm/episode/61-zukunft-der-ambulanten-gesundheitsversorgung-mit-christoph-schubert 

 

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Christoph schubert im Podcast Behind the C

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Pflege neu denken: Christoph Schubert im Behind the C Podcast

Pflege wird häufig aus der Perspektive einzelner Leistungen betrachtet. Christoph Schubert, Gründer und Geschäftsführer von aiutanda, verfolgt einen anderen Ansatz. Für ihn beginnt moderne Versorgung nicht bei einem Produkt oder einer Versorgungsform, sondern bei der Frage, welches Problem für einen hilfsbedürftigen Menschen gelöst werden muss. 

Im Podcast Behind the C spricht Schubert über seinen ungewöhnlichen Weg vom Marineoffizier zum Unternehmer, die Entwicklung von aiutanda und darüber, warum die Zukunft der Pflege vor allem in vernetzten Versorgungsmodellen liegt. 

Hilfe aus einer Hand 

Der Ausgangspunkt von aiutanda war die Überzeugung, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf häufig nicht einzelne Leistungen benötigen, sondern individuelle Lösungen. Ob Einkaufshilfe, Rollator, Tagespflege oder ambulante Pflege: Im Mittelpunkt steht nicht das Angebot selbst, sondern der konkrete Bedarf im Alltag. 

Dieses Verständnis prägt die Entwicklung von aiutanda bis heute. Das Leistungsspektrum reicht von haushaltsnahen Dienstleistungen über ambulante Pflege und Behandlungspflege bis hin zu Hilfsmittelversorgung, Therapien und modernen Wohnformen. Ziel ist es, unterschiedliche Leistungen so miteinander zu verbinden, dass sie den individuellen Anforderungen der Menschen gerecht werden. 

Für Schubert ist dabei ein Grundsatz besonders wichtig: Menschen sollen möglichst lange in ihrem eigenen Zuhause leben können. Erst wenn sich die persönliche oder soziale Situation verändert, werden alternative Wohn- und Versorgungskonzepte relevant. 

Ambulante Versorgung als vernetztes Modell

Die Herausforderung moderner Pflege liegt für Schubert nicht in einzelnen Leistungen, sondern in deren Koordination. Viele Angebote existieren bereits, werden aber häufig getrennt voneinander gedacht. 

Deshalb versteht aiutanda ambulante Versorgung als vernetztes System. Pflege, Tagespflege, Hilfsmittelmanagement, Therapieangebote und alternative Wohnformen greifen ineinander und bilden gemeinsam ein Versorgungskonzept, das sich flexibel an unterschiedliche Lebenssituationen anpassen kann. 

Dieses Denken unterscheidet sich bewusst von klassischen Versorgungsstrukturen. Statt in konventionellen Mustern zu denken, steht bei aiutanda die Frage im Mittelpunkt, welche Unterstützung Betroffene tatsächlich benötigen.

Digitalisierung als Führungsprinzip

Für Christoph Schubert ist Digitalisierung kein Add-On, sondern ein grundlegender Bestandteil moderner Unternehmensführung. Bei aiutanda werden Daten zentral erfasst, digital ausgewertet und standortübergreifend betrachtet. 

Dieser Ansatz verändert auch die Zusammenarbeit. Transparenz entsteht nicht durch zusätzliche Abstimmungsrunden, sondern durch den Zugriff auf dieselben Informationen. Für Schubert ist dies eine wichtige Voraussetzung, um komplexe Organisationen effizient steuern zu können. 

Strukturen als zentrale Herausforderung 

Neben den Chancen moderner Versorgung spricht Schubert auch über die Herausforderungen des Pflegemarktes. Dazu gehören steigende Eigenanteile, bürokratische Hürden und starre Prozesse. 

Als besonders große Hürde sieht er die Vielzahl administrativer Anforderungen, die Pflegekräfte und Versorgungsanbieter binden. Viele Abläufe seien weiterhin papierbasiert und verursachten einen hohen organisatorischen Aufwand. Digitalisierung könne hier einen wichtigen Beitrag leisten, um Ressourcen effizienter einzusetzen und Pflegekräfte zu entlasten. 

Die Zukunft der Pflege aktiv gestalten 

Für Schubert steht fest: Die Anforderungen an das Gesundheits- und Pflegesystem werden in den kommenden Jahren weiter steigen. Demografische Veränderungen, gesellschaftlicher Wandel und der wachsende Bedarf an Unterstützung erfordern neue Antworten. 

Moderne Versorgung muss deshalb stärker vernetzt, datenbasiert und flexibel organisiert werden. Gleichzeitig bleibt der Mensch im Mittelpunkt. Technologie und Digitalisierung schaffen dabei die Grundlage, um Hilfsangebote besser zu koordinieren und Versorgung individueller zu gestalten. 

Im Podcast Behind the C spricht Christoph Schubert ausführlich über seinen Weg als Unternehmer, die Entwicklung von aiutanda und seine Perspektiven auf die Zukunft von Pflege und Gesundheitsversorgung.  

Jetzt die komplette Folge hören. 

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Christoph Schubert im NewMinds.AI Podcast zu Gast

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Chancen von KI in der Pflege

Die Diskussion um Künstliche Intelligenz in der Pflege wird oft zwischen hohen Erwartungen und grundsätzlicher Skepsis geführt. Für Christoph Schubert, Gründer und Geschäftsführer von aiutanda, liegt die Entwicklung dazwischen: KI ist kein Selbstzweck und keine kurzfristige Disruption, sondern ein Werkzeug, das bestehende Versorgungsstrukturen gezielt weiterentwickeln kann. Entscheidend ist, wie konsequent Technologie in Prozesse, Entscheidungen und Versorgungsmodelle integriert wird.

Ambulante Versorgung neu gedacht

aiutanda versteht ambulante Pflege als flexibles, modulares Service-Modell. Im Mittelpunkt steht nicht die Einordnung in klassische Versorgungssektoren, sondern der konkrete Bedarf der pflegebedürftigen Person im Alltag.
Dieses Verständnis führt zu einer Auswahl unterschiedlicher Leistungen: ambulante Pflege, Tagespflege, Hilfsmittelversorgung und ergänzende Angebote greifen ineinander. Versorgung findet dabei primär im eigenen Zuhause statt und wird individuell zusammengestellt. Alternative Wohnformen werden nur dann relevant, wenn sich der Bedarf entsprechend verändert.
Die Herausforderung liegt weniger in einzelnen Leistungen als in deren Koordination. Genau hier setzt ein strukturierter, datenbasierter Ansatz an.

Digitalisierung als Grundlage

Digitalisierung ist bei aiutanda kein nachgelagerter Schritt, sondern Teil der Grundstruktur. Prozesse sind papierlos organisiert, Daten werden zentral erfasst und standortübergreifend genutzt. Entscheidungen basieren auf aktuellen Informationen statt auf statischen Berichten.
Dieser Ansatz verändert auch Führung und Zusammenarbeit: Transparenz entsteht nicht durch zusätzliche Abstimmung, sondern durch gemeinsame Datenbasis. Komplexität wird hierdurch zwar nicht reduziert, aber besser steuerbar.
Für die ambulante Pflege bedeutet das vor allem eines: Qualität und Effizienz lassen sich nur dann langfristig sichern, wenn Informationsflüsse funktionieren und Prozesse klar strukturiert sind.

KI als operativer Hebel

Der Einsatz von KI konzentriert sich auf konkrete Anwendungsfelder im Alltag. Dazu gehören automatisierte Dokumentation, die Auswertung medizinischer Daten oder die Unterstützung logistischer Abläufe. Auch im Bereich Smart Home für Klient:innen entstehen neue Möglichkeiten, etwa durch Monitoring oder Sturzerkennung.
Der größte Effekt entsteht dabei nicht durch einzelne technologische Durchbrüche, sondern durch die Summe vieler kleiner Verbesserungen. Effizienzgewinne in Dokumentation, Kommunikation und Diagnostik wirken sich direkt auf Arbeitsbedingungen und Versorgungsqualität aus. In diesem Fall wird KI zum operativen Werkzeug, das bestehende Prozesse ergänzt und schrittweise verbessert.

Fachkräftemangel im Fokus

Trotz technologischer Entwicklungen bleibt der Fachkräftemangel die zentrale Herausforderung im Pflegemarkt. KI kann hier unterstützen, löst das Problem aber nicht grundlegend.
Ein Ansatz liegt im Recruiting: Datenbasierte Analysen helfen, Pflegekräfte gezielter anzusprechen und besser zu verstehen, welche Erwartungen und Präferenzen bestehen. Die klassische Logik wird dabei teilweise umgekehrt: Unternehmen positionieren sich aktiver gegenüber potenziellen Mitarbeitenden und entwickeln ihre Ansprache kontinuierlich weiter.
Darüber hinaus kann Technologie dazu beitragen, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und Fachkräfte zu entlasten. Entscheidend bleibt jedoch, wie Arbeitsbedingungen insgesamt gestaltet werden.

Grenzen und Perspektiven

Trotz aller Fortschritte sieht Schubert klare Grenzen für den Einsatz von KI. Körpernahe Pflege und zwischenmenschliche Interaktion lassen sich nicht vollständig automatisieren. Pflege bleibt ein persönlicher, verantwortungsvoller Bereich, in dem Technologie unterstützend wirkt.
Die Entwicklung verläuft dabei eher schrittweise als disruptiv. Viele kleine Innovationen können in Summe große Effekte erzeugen, ohne bestehende Strukturen abrupt zu ersetzen.
Im Podcastinterview wird unter anderem vertieft, wie sich KI konkret in den Alltag von Pflegekräften integrieren lässt und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen. Hören Sie hier die komplette Folge mit weiteren Einblicken in Digitalisierung, KI und die Zukunft der Pflege.

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Christoph Schubert zu Gast bei Klassik Radio

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Christoph Schubert zu hören auf Klassik Radio

In der Zeit vom 24. bis zum 29. April 2023 war unser Gründer und Geschäftsführer Christoph Schubert auf Klassik Radio zu hören. In drei kurzen Beiträgen geht er darauf ein, welche Lösungen aiutanda für Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf bietet, welche gesellschaftlichen Trends mit Blick auf die Gesundheitsversorgung eine Rolle spielen und wie aiutanda dazu beiträgt, dass jeder Ort zum Zuhause wird.

Wer die Beiträge im Radio verpasst hat, hat hier die Chance, sie nachzuhören – viel Spaß!

 

 

 

 

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