Die Maskottchen Leon und Tanda geben sich ein High Five
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Ein Tag mit Leon und Tanda

München, 21. Oktober 2026

Morgens unterstützt eine Pflegekraft beim Ankleiden, tagsüber steht der Besuch der Tagespflege an und am Abend hilft jemand bei der Vorbereitung auf die Nacht. So oder ähnlich kann ein Pflegealltag aussehen. Welche Leistungen tatsächlich zum Einsatz kommen, hängt immer von der persönlichen Situation und dem individuellen Unterstützungsbedarf ab. 

Das aiutanda Hilfekonzept zeigt anhand eines beispielhaften Tages mit den Markenbotschaftern Leon und Tanda, wie verschiedene Angebote im Alltag ineinandergreifen und sich an den jeweiligen Bedarf anpassen. 

Der Morgen: Unterstützung im gewohnten Umfeld

Der Tag beginnt zuhause: Frau Schneider lebt allein in ihrer Wohnung und möchte ihren Alltag weiterhin möglichst eigenständig gestalten. Am Morgen kommt daher Tanda vorbei und unterstützt dort, wo Hilfe benötigt wird. 

Heute hilft sie beim Anziehen der Kompressionsstrümpfe, unterstützt bei der Körperpflege und bereitet gemeinsam mit Frau Schneider das Frühstück vor. Bei anderen Menschen kann derselbe Tagesabschnitt anders aussehen: Manche benötigen Hilfe beim Wechsel vom Bett in den Rollstuhl, andere bei der Medikamenteneinnahme oder beim Anlegen von Hilfsmitteln. 

Damit diese Unterstützung zuverlässig funktioniert, müssen mehrere Leistungen abgestimmt sein. Ambulante Pflege, Grundpflege und Hilfsmittelversorgung sorgen gemeinsam dafür, dass Frau Schneider sicher in den Tag starten kann.

Der Vormittag: Hilfe dort, wo sie gebraucht wird

Nach dem Frühstück mit Frau Schneider begleitet Tanda Herrn Weber zu einem Arzttermin. Wegen seiner eingeschränkten Mobilität nutzt er einen Rollator, der über das Hilfsmittelmanagement bereitgestellt wurde. 

Anschließend treffen sich Herr Weber und Frau Schneider in der Tagespflege. Leon ist bereits da und begleitet die Gruppe durch den Vormittag. Gemeinsam mit anderen pflegebedürftigen Personen nehmen sie an Bewegungsangeboten teil, trainieren spielerisch ihr Gedächtnis und verbringen Zeit miteinander.  

Nicht jeder Vormittag sieht so aus. Manche Menschen nutzen hauswirtschaftliche Unterstützung für Einkäufe oder die Reinigung der Wohnung. Andere werden im Rahmen des Therapiemanagements begleitet, zum Beispiel bei einer Wundversorgung, einer Kompressionstherapie oder einer enteralen Ernährung. Welche Leistungen zum Einsatz kommen, richtet sich nach dem individuellen Bedarf.

Der Nachmittag: Versorgung, die sich dem Alltag anpasst

Nach der Tagespflege kehrt Frau Schneider nach Hause zurück. Vor einigen Tagen wurde ihr im Rahmen des Hilfsmittelmanagements eine Duschhilfe empfohlen. Sie soll ihr das selbstständige Duschen erleichtern und mehr Sicherheit im Badezimmer geben. 

Heute probiert Frau Schneider die Duschhilfe gemeinsam mit Tanda aus. Schon nach kurzer Zeit merkt sie, dass ihr die Bewegungen leichter fallen und sie sich sicherer fühlt. Gemeinsam besprechen sie ihre Erfahrungen und entscheiden, die Duschhilfe dauerhaft in ihren Alltag zu integrieren. 

Währenddessen hat Herr Weber einen Termin mit seinem Physiotherapeuten. Gemeinsam arbeiten sie daran, seine Mobilität nach einer Operation weiter zu verbessern. Je nach Krankheitsbild können an dieser Stelle aber auch andere Leistungen notwendig sein – etwa eine ambulante Antiinfektiva-Therapie oder die Versorgung eines Tracheostomas.

Der Abend: Vertraute Abläufe schaffen Orientierung

Am Abend kehrt Ruhe ein. Tanda unterstützt Frau Schneider wo notwendig bei der Vorbereitung des Abendessens oder begleitet sie durch ihre Abendroutine. 

Je nach Unterstützungsbedarf gehören dazu die Hilfe beim Anziehen der Nachtwäsche oder bei der Körperpflege. Andere Menschen benötigen Unterstützung bei der Medikamentengabe, beim Wechsel von Verbänden oder bei der Vorbereitung einer nächtlichen Ernährungstherapie.

Die Nacht: Unterstützung bei Bedarf

Auch nachts kann Unterstützung notwendig sein. Menschen mit einem höheren Pflegebedarf greifen dabei auf unterschiedliche Versorgungsangebote zurück. 

Frau Schneider kommt in den meisten Nächten gut allein zurecht. Gleichzeitig hat sie Gewissheit, dass bei Bedarf jederzeit Unterstützung erreichbar ist. Andere Pflegebedürftige benötigen in der Nacht Unterstützung beim Umlagern oder beim Gang zur Toilette. Möglich ist unter anderem auch eine Beatmungs- oder Tracheostomieversorgung sowie eine intensive medizinische Betreuung.

Pflege als Teil des Alltags

Der beispielhafte Tagesablauf von Frau Schneider, Herrn Weber, Leon und Tanda zeigt, wie unterschiedlich Pflege aussehen kann. Ambulante Pflege, Behandlungspflege, Tagespflege, hauswirtschaftliche Unterstützung, Hilfsmittelmanagement, Therapiemanagement und weitere Leistungen ergänzen sich zu einem integrierten und individuellen Pflegeangebot. So kann Versorgung an persönlichen Wünschen und Bedürfnissen ausgerichtet werden. 

Genau dieses Zusammenspiel beschreibt das aiutanda Hilfekonzept. Es verbindet unterschiedliche Leistungen zu einer abgestimmten Versorgung, die sich am Menschen orientiert, nicht an pauschal vorgegebenen Strukturen. 

 

Hinweis: Alle im Artikel genannten Personen sind fiktiv. Die beschriebenen Situationen dienen ausschließlich der beispielhaften Veranschaulichung möglicher Versorgungs- und Unterstützungsangebote.

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